Rollenspiele mal dominant

Let me dominate you …

Ob Kliniksex, Lack- und Leder oder gar Armee-Klamotten – auch  dominante Rollenspiele erfreuen sich großer Beliebtheit, sowohl im privaten Bereich, aber auch professionell. Erotische Fetisch Rollenspiele sind dabei voll im Trend. Bei einer Domina finden in der Regel Rollenspiel statt. Das bedeutet, dass sich der passive Partner (= engl. Sub oder auch Bottom) der Kontrolle und den Wünschen der aktiven Partnerin (= Domina oder auch Top) beugt. Dieses findet im Rahmen einer erfundenen Wunsch-Szenerie des zahlenden Kunden statt. Beim Armee-Fetisch geht es ebenfalls um Dominanz/Unterwerfung: Diesem Rollenspiel liegt der klassische Kampf um Macht zugrunde. Der devote Part wird spielerisch mit Waffengewalt zum Gehorchen, bzw. zum Ausführen sexueller Befehle gezwungen. Oft ist die Frau dabei dominant, der Mann muss sich ihr unterwerfen.

Klare Regeln: In der Armee gelten klare Regeln. Befehle müssen ohne Wenn und Aber ausgeführt werden. Für viele Menschen eine reizvolle Vorstellung.  Die Teilnehmer (besonders Männer, die im normalen Leben oft besonders viel Verantwortung tragen und in Schlüsselpositionen arbeiten) empfinden den Gedanken, einer Frau völlig ausgeliefert zu sein, als äußerst lustvoll. Das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem Arzt reizt sie sexuell. Wobei wir beim Thema Sexklinik wären. Frau Doktor, wird es weh tun, winselt ein Patient. Was passiert mit mir, was macht der Arzt als nächstes? Diese Ungewissheit kitzelt die Fantasien vieler Menschen, die das Gegenteil von dominant sind. Sich dabei noch spielerisch Schmerzen zufügen zu lassen beispielsweise in Form von Spritzen oder Klistieren, unangenehme Untersuchungen mit gynäkologischen Instrumenten spielt bei diesen Fetisch eine große Rolle. Woher dieser Fetisch stammt, weiss man nicht genau. Die ersten Rollenspiel-Erlebnisse dieser Art hatten ihren Ursprung in England. Klinikerotik ist eine der unzähligen Spielarten aus dem BDSM-Bereich, bei der im Rahmen eines Rollenspiels Szenen aus ärztlichen Behandlungen oder Krankenhausaufenthalten nachgespielt werden. Der Begriff Nursing leitet sie aus dem englischen Nurse = Krankenschwester ab. Auf sie muss man als Patient ja auch im richtigen Leben hören, im Kliniksexrollenspiel ist sie ebenfalls dominant. Oftmals besteht ein Zusammenhang mit materiellem Fetischismus, sprich das Material der Kostüme (meist Gummi oder Latex) wirkt sexuell stimulierend.

Die Behandlung erstreckt sich, wie bei einem richtigen Arztbesuch, vom Legen eines Katheters, über gynäkologische Untersuchungen, der Gabe von Zäpfchen bis hin zu simulierten Operationen. Derlei Spielarten sollten ausschließlich von ausgebildeten Fachkräften in seriösen Sexkliniken praktiziert werden. Wer nicht dominant ist, sondern sich gerne ausliefert, wird hier seinen Spass haben.

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