Wie liebt man einen Fetischisten

In jedem von uns steckt ein kleiner Fetischist. Jeder hat eine Vorliebe zu einem Kleidungsstück, einem Körperteil oder einem Gegenstand, der ihn entweder optisch anspricht oder gar wirklich sexuell erregt. So weit, so normal und im Alltag wenig auffällig. Was aber, wenn der sexuelle Fetischismus weit über die Grenzen des Nachvollziehbaren hinausgeht und sich auf Dinge ausweitet, die für einen anderen Menschen vielleicht absolut nicht erotisch sind?

Unter fetischisten.com kann man die unendliche Fülle der Fetische erahnen, denen man frönen kann. Doch die Grenzen zwischen Vorlieben, wie High-Heels, hin zum Fetischbereich, wie Kleidung aus Latex, sind fließend. Doch wie liebt man einen Fetischisten, der zum Beispiel auf vollkommen asexuelle Dinge wie Fahrzeugteile steht? Sicher löst dies jetzt ein virtuelles Schmunzeln aus, kommt aber in der Realität durchaus vor. Als Partner/in eines solchen Fetischisten wird man seine Bettspiele dann wohl oder übel in die Garage verlegen müssen. Einfacher wird es, wenn der Partner einzelne Körperteile als seinen Fetisch auserkoren hat, wie zum Beispiel Hände oder Füße. Auch leblose Dinge, die man sich anziehen kann, wie zum Beispiel Perücken, Brillen, Schmuck oder Handschuhe, sind in der Realität einfach und schnell ins Liebesspiel einzubinden. Kaum eine Frau wird sich darüber beschweren, wenn der Partner ihre Füße besonders erregend findet oder es liebt, wenn sie für ihn eine Latex-Korsage trägt.

Kleider sind Fetischisten übrigens deshalb besonders wichtig, weil diese direkt am Körper getragen oder – wenn andere sie tragen sollen – deren Körperteile abgrenzen oder unterstützend hervorheben. Außerdem können- und werden – diese Gegenstände gesammelt, gehortet und/oder an andere Personen weitergegeben, was wiederrum sexuell anregend wirkt.  Die Farbe wie auch die Haptik und der Geruch der Fetische spielen ebenfalls eine große Rolle. Aus diesem Grund sind Gummi, Lack, Leder, Latex oder Pelzfetische auch weit verbreitet.

Wie liebt man einen Fetischisten? In wenigen Fällen muss mit dem leblosen Fetischgegenstand auch noch eine Handlung vollzogen werden. Beim „Trampling“ zertreten Frauenfüße in High-Heels oder Turnschuhen Dinge. Meist Lebensmittel oder kleine Spielzeuge. Es gibt auch Fetischisten, die es schätzen, wenn sie mit ihren Füßen über seinen Körper und sein Gesicht „trampelt“. Diese Art von sexueller Stimulierung geht aber schon in die masochistische Richtung. Die Übergänge wenig abgrenzbar und sehr individuell.
Fakt ist, dass die Neigungen zu Kleidungsstücken und Schuhen oft anzutreffen sind, während wenig nachvollziehbare Fetische wie Prothesen oder gar so genannte „negative“ Fetische selten sind. „Negative“ Fetische bedeuten, dass der Fetischist durch ein fehlendes Körperteil sexuell stimuliert wird. Sprich ein fehlendes Fingerglied oder ein amputiertes Bein trägt zur Befriedigung bei. Wie liebt man einen Fetischisten, der auf etwas steht, dass bei anderen Mitleid und Entsetzen auslöst? Im Alltag wird man kaum auf Menschen mit solchen Neigungen treffen. Diese suchen die Objekte ihrer Begierde in einschlägigen Foren. Und zudem sind diese Neigungen wirklich sehr selten. Sex ist nun mal so vielfältig wie das Leben selbst – und auf jeden Topf passt ein Deckel. Was abartig ist oder nicht, liegt nun mal – im Rahmen des rechtlich vertretbaren – im Auge des Betrachters.

Neugierig geworden? Unter fetischisten.com findet man alle gängigen Fetische, Tipps und Tricks zum Thema Fetisch allgemein und jede Menge Insider-Informationen. Hier kann sich der eingefleischte Fetischist informieren, genauso wie der neugierige Neuling.

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Ssssexy, hot und geil. Na ja, bitte nicht ganz so ernst nehmen. Aber ich recherchiere und schreibe schon gern über heisse Sachen. Das kommt ja auch den eigenen Erfahrungen zu Gute. Viel Spaß mit meinen Texten!
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